Kriminalhauptmeister Höffgen macht sich unbeliebt: Nicht nur, dass er laufend Knatsch mit Trimmel hat, eine Dame der Gesellschaft hat es ihm so sehr angetan, dass er an die große Liebe glaubt, was zur Folge hat, dass sein Diensteifer ganz erheblich nachlässt. Als es gar gilt, die Dame seines Herzens zu beschützen, gerät Höffgen in euphorischen Eifer. Nun kann er endlich mal beweisen, was für ein toller Hecht er ist. Die Dame nämlich ist an einen Heiratsschwindler geraten, der ihr die Abfindung von ihrem Ex-Ehemann abspenstig machte, die sie aber gar nicht kassieren durfte, weil sie derweil schon wieder verehelicht war. Für Höffgen trifft es sich, dass er einen offenbar komplizierten Leichenfund recherchieren soll. Er wird aber mit etwas Glück schnell fündig und kann diesen Fall vorschieben, um sich dem Heiratsschwindler zu widmen. Doch die Sache geht schief: Es kommt zu einer gefährlichen Auseinandersetzung, bei der es heißen wird: "Hände hoch, Herr Trimmel!".

TV-Regisseur Carlheinz Caspari ("Der Vater eines Mörders", "Finkenwerder Geschichten" ) inszenierte diesen Krimi nach einem Buch des bewährten Teams Friedhelm Werremeier und Peter Schulze-Rohr, die sich zuvor nicht nur weitere Fälle für den beliebten Kommissar Trimmel ausgedacht hatten, sondern diesen sogar erfanden. Die Figur des Kriminalisten ist eine der ersten Tatort-Charaktere gewesen, denn Trimmel ermittelte schon ab 1970 ("Taxi nach Leipzig").