Der Killer "Z" ist ein ganz böser. So hat er im Auftrag der Drogenmafia die Eltern des kleinen Chance ermordet und das Lebenslicht des Jungen soll nun auch ausgelöscht werden. Allerdings kommt ihm Gegenspieler Max Templeton dazwischen. Der nimmt sich des Jungen an und nimmt ihn in seine Familie auf. Jahre später ist Chance wie ein Bruder für Templetons leiblichem Sohn Miles. Inzwischen erwachsen lässt sich Chance von seinem Adoptivvater ebenfalls zum Killer ausbilden. Miles hingegen wird ein heiß begehrter Bodyguard. Als Chance in Bangkok die Sängerin Angel umnieten soll, stellt er fest, dass ausgerechnet Miles ihr Bodyguard ist. Chance wechselt kurzerhand die Seiten. Das schmeckt den Auftraggebern überhaupt nicht. Die setzen nun ihrerseits einen Killer auf Chance an – ausgerechnet "Z"...

Zugegeben: die Story von Hauptdarsteller Rick Yune ("James Bond - Stirb an einem anderen Tag", "The Fast and the Furious") ist ziemlich hanebüchen und die Umsetzung bei weitem nicht so gut wie etwa bei dem ähnlich gelagerten "Crying Freeman". Wer sich aber auf den Blödsinn einlässt, wird halbwegs unterhalten, auch wenn viele übertriebene Härten dabei sind. Hier merkt der Zuschauer schnell, dass eine gute Story weniger interessierte als packende Actionszenen, denn schließlich waren Regisseur und sein Assistent vorher als Stuntmen tätig.

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