Der alternde Handlungsreisende Willy Loman, nach 36 Jahren in seiner Firma plötzlich gekündigt, versucht weiterhin, die Fassade vom tüchtigen Familienvater aufrecht zu erhalten. Lomans Sohn Biff, der von seiner Mutter erfährt, dass sein Vater seinen Job verloren hat und sich bereits mehrfach umbringen wollte, konfrontiert Loman nun schonungslos mit seinen Lebenslügen. Er bringt ihn erstmals dazu, den Tatsachen ins Auge zu sehen. Loman fasst einen letzten Entschluss: Wenn er seiner verschuldeten Familie als Lebender nichts mehr wert ist, soll er es wenigstens als Toter sein. Er setzt sich in sein Auto ...

Das berühmte Theaterstück von Arthur Miller über Lebenslügen und das Zerplatzen des amerikanischen Traum als adäquate Filmversion; inszeniert vom deutschen Spezialisten für Literaturadaptionen. Leider hat sich Schlöndorff hier zu sehr auf die Kraft der Geschichte verlassen. So wirkt das Ganze zwar wenig originell, ist aber dank Dustin Hoffman trotzdem unterhaltsam.

Foto: Kinowelt