Den Kaffee noch, dann kann es losgehen! Imelda Staunton

Vera Drake

KINOSTART: 03.02.2005 • Drama • Großbritannien, Frankreich (2004) • 126 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Vera Drake
Produktionsdatum
2004
Produktionsland
Großbritannien, Frankreich
Filmstudio
StudioCanal, Les Films Alain Sarde, Inside Track, Thin Man Films
Budget
11.000.000 USD
Einspielergebnis
13.300.000 USD
Laufzeit
126 Minuten
Regie
Music
Andrew Dickson
Kamera
Dick Pope, Simon Mein

London 1950: Die vierköpfige Familie Drake lebt glücklich und zufrieden in ihrer bescheidenen Behausung. Die überaus hilfsbereite und beliebte Mutter Vera arbeitet für kleines Geld als Putzfrau, ihr Mann Stan ist Mechaniker und die beiden erwachsenen Kinder Sid und Ethel verdienen bereits ihr eigenes Geld. Doch niemand ahnt, dass Vera gelegentlich in eine vollkommen andere Rolle schlüpft: Im Geheimen führt sie bei jungen, verzweifelten Frauen Schwangerschaftsabbrüche durch, ohne aber einen finanziellen Vorteil zu erzielen. Doch eines Tages misslingt ein Eingriff und alles fliegt auf...

Bereits 1988 schlüpfte die französische Charakterdarstellerin Isabelle Huppert in Claude Chabrols Drama "Eine Frauensache" in die Rolle einer sogenannten Engelmacherin, die im Frankreich des Vichy-Regimes den Frauen beim Schwangerschaftsabbruch half. 2004 nahm sich der britische Regissseur Mike Leigh eines ähnlichen Stoffes an und taucht in seinem Sozialdrama eindrucksvoll in das London der Fünfzigerjahre ein. In der Rolle der Engelmacherin Vera glänzt Imelda Staunton, die für ihre brillante schauspielerische Leistung der herzensgutem Vera unter anderem mit dem europäischen Filmpreis 2004 und dem Coppa Volpi in Venedig ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus gab's für sie 2005 eine Golden-Globe- und eine Oscar-Nominierung als beste weibliche Hauptdarstellerin. Auch "Vera Drake" ging in Venedig nicht leer aus, der Goldene Löwe war der gerechte Lohn für Leighs Regiearbeit, die 2005 sowohl für den Oscar als bester Film als auch für den Oscar als bestes Original-Drehbuch nominiert wurde.

Foto: Concorde

Darsteller

Viel zu oft im Hintergrund: Eddie Marsan
Eddie Marsan
Imelda Staunton
Für seine Rolle in "Iris" wurde er mit dem Oscar ausgezeichnet: Jim Broadbent
Jim Broadbent
Lesley Manville
Silberner Bär für Sally Hawkins als Poppy in "Happy-Go-Lucky".
Sally Hawkins
Weitere Darsteller
Phil Davis Daniel Mays Alex Kelly Ruth Sheen Adrian Scarborough Heather Craney Simon Chandler Wendy Nottingham Richard Graham Anna Keaveney Peter Wight Martin Savage Helen Coker Gerard Monaco Leo Bill Lesley Sharp Liz White Sandra Voe Chris O'Dowd Anthony O'Donnell Marion Bailey Sam Troughton Sinead Matthews Tilly Vosburgh Alan Williams Allan Corduner Fenella Woolgar Elizabeth Berrington Emma Amos Rosie Cavaliero Nicky Henson Eileen Davies Paul Jesson Vincent Franklin Tom Ellis Jake Wood Sid Mitchell Vinette Robinson Heather Cameron-McLintock Billie Cook Billy Seymour Nina Fry Joanna Griffiths Angie Wallis Judith Scott Robert Putt Craig Conway Paul Raffield Jeffry Wickham Nicholas Jones Angela Curran Jane Wood Tracy O'Flaherty James Payton John Warman

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