Die junge Ingenieurin Sam Walczak soll nach ihrem erfolgreich abgeschlossenen Studium als erstes Projekt für die Firma ihres Vaters den Abriss eines großen Wohngebäudes vorbereiten, das Mitte in der Einöde liegt. Von den letzten in dem Betonklotz lebenden Mietern erfährt sie, dass der wahnsinnige Architekt des Gebäudes, Joseph Malestrazza, Menschen lebendig in die Mauern einbetoniert hatte, bevor er selbst Opfer seines Betongrabes wurde. Doch je länger sich Sam in dem Gebäude aufhält, desto mehr seltsame Dinge geschehen. Unheimliche Geräusche ertönen hinter den Mauern und Sam hat immer mehr das Gefühl, dass sie beobachtet wird ...

Serge Brussolo wird gern der Stephen King Frankreichs genannt. Sein Landsmann Gilles Paquet-Brenner verfilmte hier einen seiner Romane als Mix aus Psycho-Thriller und Horror mit Anleihen an Hitchcocks Klassiker "Psycho". In der Hauptrolle überzeugt der ehemalige Teenie-Star Micha Barton, Cameron Bright und Deborah Kara Unger geben gekonnt das reichlich verstörte Mutter-Sohn-Paar. Freunde des Genres werden von dem bizarren, nicht immer gänzlich plausiblen Werk begeistert sein, andere werden an der einen oder anderen Stelle ein wenig Gänsehaut spüren, dann aber eher gelangweilt das vorhersehbare und recht tumbe Ende herbeisehnen.

Foto: Sunfilm