Nicht viel ist übrig geblieben von der Kohle- und Stahlindustrie im Revier, vielmehr wurde aus dem Ruhrgebiet in den vergangenen Jahren eine Landschaft, die zu Spaziergängen im Grünen einlädt. Industriehallen sind längst von Kunst und Kultur vereinnahmt worden, der Strukturwandel ist vollzogen. Doch was ist aus den Menschen von einst geworden?

Acht Jahre nach seinem Dokumentarfilm "Abenteuer Ruhrpott", das Porträt einer von Krisen geschüttelten Region im Umbruch, ist Filmemacher Werner Kubny mit Ko-Regisseur Per Schnell ins Ruhrgebiet zurückgekehrt. Die beiden machen sich auf die Suche nach den Protagonisten von einst und zeigen, wie es ihnen ergangen ist in ihrem Pott, welche Verluste sie erlitten haben und wie sie sich mit mehr oder weniger Widerstand an die neuen Gegebenheiten anpassen mussten.

Foto: RealFiction