Der Maler Ernst Ludwig Kirchner gründete 1905 mit vielen Kollegen die expressionistische Künstlergemeinschaft "Die Brücke". Er überlebte den Ersten Weltkrieg als schwerkranker Mann, lässt sich in Davos nieder und wird schließlich von den Nazis als "entarteter Künstler" eingestuft. Aus Angst vor einem erneuten Krieg begeht Kirchner 1938 Selbstmord.

Filmemacher Michael Trabitzsch setzt mit dieser bemerkenswerten Dokumentation dem berühmtesten Expressionisten ein Denkmal. Dabei setzt er weniger auf zeitgenössisches Material als auf kurze nüchterne Spielszenen und auf Interviews mit Zeitzeugen.