Das gestohlene Leben

KINOSTART: 01.01.1970 • Beziehungsdrama • Deutschland (1999)
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Produktionsdatum
1999
Produktionsland
Deutschland
An einem Frühsommertag in einem Dorf an der Ostsee verknüpfen sich plötzlich mehrere Schicksale: Die Fischerin Julia Berger erhält einen Stapel Zuschriften auf ihre Kontaktanzeige, der Rentner Wilhelm Boden findet seinen älteren Bruder Anton am Morgen seines 70. Geburtstags offensichtlich ermordet in seiner Villa, inmitten seiner wertvollen Antiquitäten. Der aus dem Westen zugereiste Polizist Bruno Stein übernimmt die Ermittlungen und ist gleichzeitig der einzige Briefschreiber, für den sich Julia Berger interessiert. Es kommt zum Rendezvous und beiderseitiger Zuneigung. Bruno Stein wittert ein Geheimnis um die beiden Brüder, den Armen und den Reichen, die beide an den Ort ihrer Kindheit zurückgekommen waren, sich aber aus dem Weg gingen. Er fragt Wilhelm, warum er in der Wohnung des Toten das gleiche Frauenfoto fand, das auch bei Wilhelm steht. Aber Wilhelm spricht nicht viel: Das sei Elsa. Julia, die sich um den alten Mann kümmert, versucht Brunos Misstrauen gegenüber Wilhelm zu zerstreuen. Sie kennt dessen verpfuschtes Leben und liebt ihn wie einen Vater. Aber Bruno kann den Polizisten in sich nie ganz vom Liebhaber trennen. Er stößt bei seinen Ermittlungen auf ein Paket alter Liebesbriefe, die nie abgeschickt wurden, aber einiges aufklären: Sie stammen von der jungen Frau auf dem Foto. Sie hieß Elsa und war Wilhelms Verlobte. Sie schrieb an Wilhelm, dass sie ein Kind von ihm bekomme, dass sie jetzt bei Anton lebe und sie immer verzweifelter auf Antwort warte ... Als Ruth Boden zur Beerdigung anreist, wird Bruno langsam klar, dass sie nicht - wie von allen vermutet - Antons, sondern Wilhelms Tochter ist. Bruno kommt nach und nach den Hintergründen auf die Spur. Anton und Wilhelm waren vor der Währungsreform im Schwarzhandel tätig. Als sie erwischt wurden, kann Anton fliehen. Wilhelm wird verhaftet und als Strafgefangener für viele Jahre in den Uranbergbau zur "Wismut" gesteckt. Anton nimmt Elsa, Wilhelms Verlobte, mit nach Westdeutschland, erzählt ihr Lügengeschichten, unterschlägt ihre Briefe, heiratet sie und adoptiert ihre Tochter. Wilhelm kehrt nach seiner Entlassung aus der "Wismut" schwer krank in sein Heimatdorf zurück. Bruno ist sich mittlerweile sicher, damit das Mordmotiv zu kennen: Der Schock, vom eigenen Bruder zu erfahren, dass er ihm nicht nur die fürchterliche Jahre in der "Wismut" eingebracht, sondern auch die Geliebte und das gemeinsame Kind weggenommen hat, führte zum Totschlag im Affekt. Bei der Beerdigung Antons erfährt auch Antons Tochter Ruth, wer wirklich ihr Vater ist. Sie ist Ärztin und schlägt dem schwerkranken Wilhelm vor, die vermutlich nur noch kurze Lebenszeit bei ihr in Hamburg zu verbringen. Auch Julia weiß inzwischen, wer Anton umgebracht hat und will Wilhelm vor dem Zugriff der Polizei retten: Ein Leben, das sichtbar zu Ende geht, darf nicht im Gefängnis beschlossen werden. Sie bringt ihn heimlich zum Bahnhof. Aber Bruno taucht ebenfalls am Bahnhof auf. Julia und Wilhelm befürchten das Schlimmste. Doch Bruno hat inzwischen erkannt, wie sehr Wilhelm wegen seines Bruders und unter der unerfüllten Liebe gelitten hat.
Darsteller
Unscheinbar, aber gut: Christian Redl, hier in seiner Paraderolle als Kommissar Krüger in "Spreewaldkrimi - Eine tödliche Legende"
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