Begehrt: Esther Zimmering als Varieté-Sängerin Marie

Der blaue Affe

KINOSTART: 06.10.2006 • Kurzspielfilm • Deutschland (2006) • 48 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Der blaue Affe
Produktionsdatum
2006
Produktionsland
Deutschland
Laufzeit
48 Minuten

Es ist der Abend des 25. Oktober 1929, des berühmten "Schwarzen Freitags": Auf der Suche nach der vollkommenen Schönheit trifft der junge Maler Laurin im wilden Varietéleben des "Blauen Affen" auf die schöne Sängerin Marie. Laurin ist fasziniert von der jungen Künstlerin, die ein Geschöpf der goldenen Zwanzigerjahre ist. Laut, exzessiv, berauscht und zügellos vereint Marie all das, was Laurin fehlt. Laurin hingegen hat seinerseits etwas, das Marie nicht kennt: eine Zukunft, eine Vision. Marie schlägt ihm einen Deal vor: Wenn er ihr vorliest, während sie sich auf den nächsten Auftritt vorbereitet, dann wird sie sein Modell sein. Während das Fest im "Blauen Affen" mehr und mehr aus den Fugen gerät und schließlich Esel und Affen auf die Bühne steigen, entspinnt sich zwischen beiden eine sehnsuchtsvolle Liebe...

In opulenten Bildern erzählt Regisseur Carsten Unger nach einem eigenen Drehbuch die Geschichte des Scheitern einer Liebe, die vom Untergang einer Epoche, an deren Ende das "Dritte Reich" lauert, begleitet wird. Unger bezieht sich visuell auf die Kulturströmungen der Zwanzigerjahre, den Expressionismus und den Surrealismus. So dienten die Bilder von Otto Dix und Tamara de Lempicka als Vorlage für das Interieur, das Kostümbild und die Anmutung des "Blauen Affen". Der Jugendstil des frühen 20. Jahrhunderts beeinflusste das Szenenbild, Maries Garderobenzimmer orientiert sich dagegen an Kubismus und Futurismus. Lieder von Kurt Weill und Texte von Bert Brecht sowie der Swing inspirierten die Musik und die im Film dargestellte Bühnenshow. Eine visuelle Besonderheit bietet der "Blaue Affe" am Anfang und am Ende: Eine Art Zeichentrick, bestehend aus eigens hergestellten Gemälden im Stil von Dix und George Grosz, führt in die Geschichte ein und auch wieder heraus und dient dem Film als Klammer.

Foto: HR/Gifted Films

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