Eine Routinekontrolle der Polizei tritt eine Lawine von Ereignissen los und beschert Kriminalkommissar Lenz seinen ersten Fall – und der hat es in sich. Ernst Scholz flieht vor einer Passkontrolle der Polizei und zwingt einen Taxifahrer, ihm zur Flucht zu verhelfen. Als er sich der Festnahme durch die Beamten widersetzt, wird er angeschossen. Der Verdacht des frisch gebackenen Kriminalkommissars Lenz, dass Scholz mehr zu verbergen hat als diverse Vorstrafen, wird bald bestätigt: Der Taxifahrer wird ermordet aufgefunden und ein Geldschein aus der Beute eines Überfalls taucht auf. Zwar weiß Lenz, dass es eine Verbindung geben muss – doch noch erkennt er sie nicht ...

15 Jahre lang verkörperte der unvergessene "Monaco Franze" Helmut Fischer den Kriminalbeamten Ludwig Lenz in insgesamt 26 Münchner "Tatort"-Episoden und machte dabei natürlich auch Karriere. Zunächst Kriminaloberwachtmeister, wurde er schon in seinem siebten Auftritt ("Wohnheim Westendstraße", 1976) als Assistent von Kriminaloberinspektor Veigl (Gustl Bayrhammer) zum Kriminalhauptmeister befördert. Seinen ersten Fall als Kriminalhauptkommissar mit eigenem Ermittlerteam setzte fünf Jahre später Thomas Engel ("Pünktchen und Anton") nach der Drehbuchvorlage von Peter Hemmer in Szene. Für Fischer sollten noch weitere sieben Auftritte als Ermittler folgen, bevor er 1997 an den Folgen einer langjährigen Krebserkrankung starb.

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