Astrid Poelke ist sehr stolz auf das schöne Haus im Taunus, das ihr Mann Rolf für seine Familie gebaut hat. Die Poelkes haben zwei Kinder und scheinen eine gute Ehe zu führen, obwohl Astrids Mutter sich wohl lieber einen anderen Schwiegersohn gewünscht hätte. Gegen das aufwendige Haus kann sie allerdings nichts sagen: Offensichtlich hat es sich gelohnt, daß Rolf Poelke lange als Bauleiter in Nigeria tätig war. Weder Poelkes Schwiegermutter noch seine Frau ahnen, wie schlecht es finanziell in Wirklichkeit um den frisch gebackenen Hausherrn steht. Poelke glaubt allerdings, einen Ausweg aus seiner Geldmisere zu kennen. Aus Afrika hat er Rauschgift nach Frankfurt eingeschmuggelt, das er an professionelle Dealer verkaufen will. Die kriminellen Profis merken schnell, dass sie es mit einem Amateur zu tun haben, als ihnen nach Poelkes telefonischer Kontaktaufnahme eine Frau die heiße Ware auf einem Frankfurter Rummelplatz übergibt. Sie verfolgen die Frau, um ihr das Geld für das Kokain wieder abzunehmen; bei einer wilden Autojagd überfährt die Frau den Boss der Bande und muss zu Fuß weiterflüchten. Die Polizei stellt den Tatwagen sicher, der Fahrzeughalter ist schnell ermittelt: Rolf Poelke.