Vor einem Jahr erst hat sich die berühmte Meinungsforscherin und PR-Strategin Vera Maxheimer mit ihrem Institut in Saarbrücken angesiedelt, nicht zuletzt auf sanftes Drängen ihrer alten Freundin und Studienkollegin Marion von Pahl, einer millionenschweren Unternehmerin. Für Vera, die Grande Dame der deutschen Demoskopie, schliesst sich so ein Kreis: Denn im Saarland ist die brillante Wissenschaftlerin aufgewachsen, in Saarbrücken hat das Kind aus einfachsten Verhältnissen auch ihr Studium begonnen. In Veras Institut geben sich Politiker und Wirtschaftsbosse, Kirchenführer und Gewerkschaftsfunktionäre die Klinke in die Hand. Die Analysen der Demoskopin gelten als die besten der Branche. Doch in Vera Maxheimers Vergangenheit gibt es einen winzigen schwarzen Fleck. Als Studentin hat sie ein paar Wochen lang als Callgirl in einem Nobel-Bordell bei Saarbrücken gearbeitet. Jetzt, 35 Jahre später, tauchen Schmalfilmaufnahmen aus jener Zeit auf. Ein Student, der Material für eine Biografie über Vera Maxheimer beschaffen soll, wird ermordet. Kurz darauf beginnt eine Erpressung. Es geschieht ein zweiter Mord ...