In den Tiroler Bergen wird ein schwarzafrikanischer Asylbewerber ermordet aufgefunden. Die Ermittlungen der örtlichen Kripo unter der Leitung von Inspektor Pfurtscheller (Alexander Mitterer) verlaufen im Sand. Mit dem vorgeschobenen Argument, es könnte sich um ein politisches Attentat handeln, gelingt es Pfurtscheller, beim Innenministerium seinen alten Bekannten, den Wiener Sonderermittler Moritz Eisner (Harald Kassnitzer), für den brisanten Fall anzufordern. Eisner quartiert sich im ehemaligen Gasthof von Frieda Jordan (Ruth Drexel) ein, der inzwischen als Asylantenwohnheim genutzt wird. Doch bei den dort untergebrachten Afrikanern, Tschetschenen und Kosovo-Albanern stößt er auf eine Mauer des Schweigens. Auch die alte Wirtin, ihre schwangere Tochter Ingrid (Carmen Gratl) und ihr windiger Schwiegersohn Klaus (Andreas Patton) wollen keine Ahnung haben, wer oder was hinter dem brutalen Mord stecken könnte. Unterstützt vom afrikanischen Dolmetscher Farah (Nicholas Monu) beginnt Eisner mit seinen Recherchen. Unerwartet ist auch seine halbwüchsige Tochter Claudia (Sarah Tkotsch) aufgetaucht. Sie verspricht sich an der Seite des Vaters spannendere Ferien als bei ihrer Mutter in Hamburg. Und so soll es auch kommen, denn Claudia kann einige wesentliche Beobachtungen für die Nachforschungen ihres Vaters beitragen. Rasch bemerkt Moritz Eisner, dass die schwarzafrikanischen Insassen des Heims offenbar in großer Angst leben. Doch sie trauen auch nicht der Polizei. Erst als ein zweiter Mord geschieht, dem der Junge Tambour (Franky Attakpah) zum Opfer fällt, den Frieda Jordan sehr lieb gewonnen hatte, wird das Schweigen gebrochen ...