Die Bremer Rentnerin Ruth Thalheim wird tot in ihrer Wohnung aufgefunden - nichts deutet jedoch auf ein Verbrechen hin. Allerdings entdeckt Kommissarin Inga Lürsen Ungereimtheiten, die sie an einem "natürlichen Tod" zweifeln lassen. Sie und Stedefreund finden heraus, dass die Tote in der DDR als "Politische" inhaftiert war und von dem einflussreichen Bremer Unternehmer Hans Rodenburg finanziell unterstützt wurde. Der scheint in illegalen Waffenhandel verstrickt zu sein, und seine sozialistische Vergangenheit führt Stedefreund auf die Spur alter Stasi-Seilschaften. Bald wissen Inga und Stedefreund nicht mehr, welchen Indizien sie glauben sollen - werden sie bewusst getäuscht?

Nach "Tatort - Macht der Angst", "Tatort - Häuserkampf" und der Lürsen-Episode "Tatort - Schiffe versenken" inszenierte Florian Baxmeyer mit "Schlafende Hunde" bereits seinen vierten "Tatort"-Krimi. Nach dem Drehbuch von Wilfried Huismann ("Lieber Fidel") und Dagmar Gabler ("Mitfahrer") entstand ein spannender Fall, der sich wie bereits "Tatort - Falsches Leben" (2009) mit der DDR-Vergangenheit - hier speziell mit Stasi-Vorkommnissen und Waffenhandel - auseinander setzt.

Foto: Radio Bremen