Auf der malerischen Hörnbrücke, mitten in Kiel, wird der Angestellte einer Umschlagsfirma, Jochen Harmsen, auf dem Weg zur Arbeit von einem Scharfschützen erschossen. Ein Terrorakt? Die Tat eines Wahnsinnigen? Ganz Kiel ist schockiert. In dieser Atmosphäre der Angst übernimmt Klaus Borowski die Ermittlungen - und tatsächlich scheint der liebenswerte Familienvater Harmsen ein zufälliges Opfer zu sein: es gibt keinerlei Anhaltspunkte für ein Motiv. Psychologin Frieda Jung betreut die traumatisierte Kollegin des Opfers, Simone Ehrt, die hautnah Zeugin des Mordes wurde. Sie bringt Borowski auf eine erste Spur: Angst zu verbreiten, ist für psychopathische Scharfschützen oft ein wichtiges Ziel, und Angst bekommt auch Borowski zu spüren, als er nachts unvermittelt dem Scharfschützen begegnet und sich hilflos dessen Gnade ausgesetzt sieht ...

Regisseur Florian Baxmeyer ("Das Blut der Templer", "Mörderische Elite" drehte diese spannende Episode der der erfolgreichen Krimireihe nach einer Vorlage von Jochim Scherf. Gut aufgelegt zeigt sich hier einmal mehr Axel Milberg in der Rolle des Klaus Borowski, der hier gleich an zwei Fronten ermitteln muss. Wie immer an seiner Seite: Maren Eggert als Psychologin Frieda Jung, die dieses Mal sogar in Lebensgefahr gerät.

Foto: NDR/Marion von der Mehden