Texas City, eine kleine Stadt im Mittleren Westen der USA: Detective Mike Souder und sein Partner Brian Heigh müssen den Mord an einem jungen Mädchen aufklären, das in einem schäbigen Hinterhof gefunden wurde. Die ersten Spuren führen sie ins Prostituiertenmilieu der Stadt und zu dem gewissenlosen Zuhälter Levon . Gleichzeitig findet Mikes Ex-Frau Pam, ebenfalls Polizistin, eine Mädchenleiche, der die Hände abgetrennt wurden. Da der Fundort vor der Stadt liegt, gehen die Behörden davon aus, dass die Taten nicht in unmittelbarem Zusammenhang stehen. Doch dann werden in den abgelegenen Sumpfgebieten noch weitere Opfer gefunden, es scheint sich um einen Serienkiller zu handeln. Und als dieser bemerkt, dass die Polizei ihm auf den Fersen ist, beginnt er ein besonders perverses Spiel: Persönlich kontaktiert er seine Jäger und lässt sie bei seinem nächsten Überfall per Telefon zu Zeugen werden …

Regisseurin Ami Canaan Mann, Tochter von Filmemacher Michael Mann, legte mit diesem Kriminalfilm ihre zweite Regiearbeit vor. Allerdings kann auch dieses Werk, ihr zweiter Film nach dem zehn Jahre zuvor entstandenen "Morning", nur bedingt überzeugen. Das liegt zu einen an dem allzu vorhersehbaren und wenig spannenden Drehbuch von Gelegenheits-Autor Don Ferrarone, der als Produzent von Werken wie "Die Entführung der U-Bahn Pelham 123" oder "Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit" bekannt ist, und zweitens am uninspirierten Spiel der durchaus prominenten Hauptdarsteller. Die Geschichte von "Texas Killing Fields" basiert übrigens auf wahren Begebenheiten: In der Gegend nahe der Autobahn Interstate 45 wurden in über 30 Jahren immer wieder Frauenleichen entdeckt. Erst 2012 konnte der Mörder eines 1986 ermordeten 14-jährigen Mädchens mittels DNS-Analyse gefasst werden. Dutzende von Morden in den so genannten "Killing Fields" bleiben jedoch bis heute ungeklärt.

Foto: ZDF/Gusmano Cesaretti