Unter den Kunstdieben gilt Keith Ripley als der Picasso seiner Zunft: Keiner kann ihm das Wasser reichen, wenn es darum geht, absolut spektakuläre Diebstähle unschätzbarer Kostbarkeiten zu organisieren. Doch für seinen ambitioniertesten Raubzug braucht er Hilfe. Um zwei wertvolle Fabergé-Eier zu stehlen und damit seine Schulden bei einem mächtigen russischen Gangster abzahlen zu können, muss er einen Partner gewinnen. Gabriel Martin aus Miami ist genau der Richtige für den Job: Jung, hungrig, wagemutig unerschrocken – und erst einmal gänzlich uninteressiert an dem Angebot. Bis er Ripleys bildschöne Patentocher Alexandra kennenlernt und doch noch anbeißt. Ripley kann ja nicht ahnen, dass der junge Mann mit gezinkten Karten spielt und ganz andere Pläne hat ...

Ein nur bedingt unterhaltsamer Heist-Thriller von Regisseurin Mimi Leder ("Projekt: Peacemaker") mit routinierten Darstellern, die beim Dreh ihre sonst vorhandenen schauspielerischen Fähigkeiten allerdings nur bedingt abgerufen haben. Möglicherweise liegt dies auch an der zusammengeschusterten wie klischeehaften Geschichte von Ted Humphrey, dass Morgan Freeman und Antonio Banderas hier nur ein Schatten ihrer selbst bleiben. Überhaupt bleiben die handelnden Charaktere schemenhaft und uninteressant, Action ist nur mäßig vorhanden und oft lenken Nebenplots von der eigentlichen Geschichte ab. Kein Wunder, dass "The Code" in Deutschland erst gar nicht in den Kinos lief, sondern sofort in die Video-Verwertung ging.

Foto: Ascot Home Entertainment