Der junge Bankangestellte Michael hat es mit Intelligenz und Fleiß schon ziemlich weit gebracht. Doch um wirklich Karriere zu machen, fehlt ihm das nötige Durchsetzungsvermögen. Er lässt sich von skrupellosen Kollegen mobben und in Bars von üblen Typen vermöbeln. Das ändert sich schlagartig, als Alex in sein Leben tritt: Der charmante Draufgänger beschützt ihn nicht nur vor einem aggressiven Raufbold, sondern verleiht ihm auch das nötige Selbstbewusstsein, um sich im Haifischbecken seiner Arbeitsstelle zu behaupten. Geschickt verführt Alex den naiven Michael zu immer neuen, gewagteren Ausbrüchen aus seiner biederen Yuppiewelt. Bald schon reichen wilde Partys mit Drogenexzessen nicht mehr für den allnächtlichen Thrill ...

Regisseur Curtis Hanson hat mehrere Filme über den Einbruch des Bösen in eine geregelte und saubere Welt gedreht. "Todfreunde" ist der erste und beste davon (es folgten "Die Hand an der Wiege" und "Am wilden Fluss"). Geschickt steigert er den Grad der Bedrohung. Unterstützt wird er dabei von seinen beiden gut aufgelegten Jungdarstellern.

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