Sally und ihr Freund sind Gäste in einer Fernsehshow. Dort wird der Freund vor laufenden Kameras Sallys schockierende private Erfahrungen ausbreiten. Dieser Betrug stürzt Sally in eine Verzweiflung, aus der es keine Rettung gibt. Sie nimmt sich das Leben. Wochen später ist Sallys Vater Gast einer TV-Show, die dem Andenken seiner Tochter gewidmet ist. Der Vater hält die Moderatorin verantwortlich für den Tod seiner Tochter. Mit einer Waffe in der Hand und einer Bombendrohung nimmt er vor laufenden Kameras sämtliche Menschen im Studio als Geiseln...

Roger Spottiswoode ("James Bond 007 - Der Morgen stirbt nie", "The 6th Day") gelang ein fesselndes Psycho-Drama, das er ganz im Stil einer echten Live-Übertragung in Szene setzte. Dabei warf er einen bis zum Schluss kompromisslosen Blick auf die US-Sensations-Talkshows, deren gezielt inszenierte Konfrontationen bereits tatsächlich zu spektakulären Mordfällen führten: 1995 erschoss ein Studiogast der "Jenny Jones Show" seinen Nachbarn, der ihm unvermittelt als heimlicher Verehrer vorgestellt wurde. Im Juli 2000 wurde eine Frau von ihrem Mann nach dem gemeinsamen Auftritt in der umstrittenen "Jerry Springer Show" ermordet.