Gerade wollte Journalist Mikael Blomkvist in seinem Magazin "Millennium" eine brisante Story über Frauenhandel und Prostitution veröffentlichen, da wird der Autor der Geschichte mit samt seiner Lebensgefährtin ermordet. Als dann Lisbeth Salander der Tat verdächtigt wird und zudem ihr Vormund Nils Bjurman ebenfalls ermordet wird, ist Blomkvist der einzige, der an Lisbeth Unschuld glaubt und dies auch beweisen will. Lisbeth taucht unter und geht auf eigene Faust den Tathinweisen nach. Dabei kommt sie ihrer Vergangenheit und damit den verbrecherischen Machenschaften ihres Vaters gefährlich nahe ...

Wie schon in dem Vorläufer "Verblendung" gelang es hier erneut exzellent, die literarische Vorlage von Stieg Larsson auf das Wesentliche zu verdichten. So bietet auch diese Fortsetzung (der zweite Teil der sogenannten "Millennium-Trilogie"), die dieses Mal von Daniel Alfredson ("Die Totenglocke") inszeniert wurde, packende Thriller-Unterhaltung ganz in der Tradition spannender Schwedenkrimis. Allerdings wäre es besser gewesen, den Vergebung (und leider letzten Teil) der Story unmittelbar an diesen im Kino zu starten, da gerade Teil zwei und drei direkt ineinander fließen. Allerdings kam der Abschluss der Trilogie erst im Sommer 2010 in unsere Kinos.

Foto: Yellow Bird Pictures/Knut Koivisto