Ulrike lebt in Isolation als Selbstbestrafung für einen Unglücksfall, den sie sich selbst nicht vergeben kann. Als sie Sigs trifft, gelingt es ihr für eine Weile, die Vergangenheit zu verdrängen. Zwischen beiden beginnt eine sexuelle Beziehung voller Angst vor jeder wirklichen Berührung. Nur ganz allmählich entsteht Vertrauen. Ulrikes Schweigen macht Sigs neugierig. Als sich die Vergangenheit nicht mehr verbergen lässt, muss Ulrike gehen, zu groß ist die Angst, von Sigs verlassen zu werden. Doch beide treffen sich wieder und Ulrike macht eine wichtige Erfahrung..

Ein düsteres und sprödes Kammerspiel von Marcus Lauterbach. Nina Petri überzeugt in der Rolle der Ulrike, Sylvester Groth als ihr neuer Freund. Lauterbachs Inszenierung überzeugt in ihrer Radikalität und Konsequenz, dürfte für viele Kinogänger aber äußerst starker Tobak sein. "Verzweiflung" wurde 2000 mit dem Interfilmpreis auf dem Max-Ophüls-Filmfestival ausgezeichnet.