Kyle will unbedingt Architekt werden. Doch seine Noten auf der High School sind nicht so ausgefallen, dass er damit an einer der renommierten Colleges des Landes aufgenommen würde. Ähnlich geht es seinem besten Freund Matty, der unbedingt auf die Uni von Maryland gehen würde, weil dort seine Freundin studiert. Und da ist noch die hübsche Anna und ihr Anhängsel Desmond, der zwar ein exzellenter Basketballer, aber ein miserabler Schüler ist. Gemeinsam fassen sie einen verwegenen Plan: Sie wollen ins Gebäude des Testcenters von Princeton einsteigen, um sich Testfragen und -antworten unter den Nagel zu reißen...

Regisseur Brian Robbins nahm hier den so genannten Scholastic Aptitude Test (SAT), der US-amerikanische Einstufungstest zur College-Zulassung, als Ausgangspunkt für seine harmlose Teeniekomödie. Das SAT-System ist stark eingebunden in das US-amerikanische Ausbildungssystem, und nicht zuletzt auch ein sehr großes und profitables Geschäft geworden. Von den 2,8 Millionen Jugendlichen, die im Jahre 2002 ihren High-School-Abschluss gemacht haben, unterzogen sich 1,3 Millionen diesem Test, und einige Berichte schätzen, dass die Vorbereitung auf das Testverfahren zu einer wahren Industriemaschine geworden ist. Doch Robbins verschenkt die Möglichkeiten, spielerisch mit diesem Thema umzugehen, vielmehr zeigt er einmal mehr, das es seinen Filmen nicht nur an Pep, sondern auch an emotionaler Tiefe fehlt. Man denke nur an seine Regiearbeit "Hardball", die unter demselben Mangel litt.

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