Guildo Horn spielt den stümperhaften Friseur Tony Schatz. Drei Frauen bestimmen sein Leben: seine Mutter, die ihn umsorgt wie einen Sechsjährigen, seine Chefin, die von seinen Haarkunstwerken (berechtigterweise) nichts hält, und seine Nachbarin Melanie, die er im tiefen Innern liebt. Die will sich aus der Provinz nach Berlin aufmachen, um sich ein Hochzeitskleid zu kaufen, denn sie will Karl-Heinz heiraten. Tony begleitet sie, doch gerade als Melanie Tony ihre Liebe gestehen will, verbockt er es dümmlich ...

Im prisma-Interview gab sich Guildo Horn selbstbewusst. Sagte: "Ich mache mich in dem Film nicht zum Affen. Das können andere machen." Zwar zwingen einige Szenen zum Lachen, doch zum Affen macht sich Guildo Horn trotzdem. Der Film bewegt sich auf sinnfreiem Terrain und vereint die Schrottigkeit eines Helge-Schneider-Films mit den Platitüden eines späteren Otto-Streifens. Nein, Guildo, singen kannst du besser! Und es verwundert, dass sich die wunderbare Susanna Simon für diesen Film hergegeben hat.