Mit geringen Dosen Vampirblut hält sich Abraham van Helsing seit Jahrzehnten halbwegs frisch. Doch dann dringt eine Diebesbande in sein Anwesen ein und entwendet den Leichnam Draculas. Der ist dank der diebischen Blutspender bald zu neuem Leben erwacht und versetzt nun New Orleans in Angst und Schrecken. Van Helsing und sein junger Assistent folgen seinem ewig üblen Gegener und treffen auf Van Helsings Tochter, die natürlich auch Teile von Draculas But in sich hat ...

Dies ist der Versuch, die berühmte Bram-Stoker-Geschichte als moderne Variante zu zeigen. Produziert wurde das Ganze von Horrorspezialist Wes Craven, der hier das Regiedebüt seines Kameramannes Patrick Lussier unterstützt. Doch außer hinlänglich bekannten Motiven hat dieser Grusel-Schocker wenig zu bieten. Christopher Plummer als Van Helsing macht seine Sache ganz gut, und dass sich hinter dem Grafen der Finsternis eigentlich Jesus-Veräter Judas verbirgt, ist auch eine nette Idee. Das ist es dann aber schon: Der Rest besteht in Aneinanderreihungen bekannter Genre-Klischees. Ein ansonsten schlechtes Drehbuch und eine Menge sogenannten Product Placements schmälern das blutige Vergnügen zusätzlich. Nichts Aufregendes also.

Foto: Highlight (Central)