Kaum hat Wilsberg durch den Verkauf einer Rarität einen kleinen Gewinn gemacht, stehen auch schon zwei vermummte Einbrecher im Antiquariat. Ekki und Wilsberg müssen mit ansehen, wie die Räuber mit dem Geld verschwinden. Aber das lässt Wilsberg nicht auf sich sitzen. Auf eigene Faust will er sein Geld zurückholen und geht den Einbrechern nach. Doch bevor Wilsberg sie zur Rede stellen kann, wird einer der beiden tot aufgefunden. Der Druck auf Wilsberg steigt, denn schließlich gerät er in den Fokus der Ermittlungen von Springer und Overbeck. Ekki steckt unterdessen nach der Steuerprüfung des Bauunternehmens Große-Eschhaus in der Klemme: Auf seinem Konto ist auf wundersame Weise eine größere Summe für G.E. aufgetaucht. Ekkis Chef wird anonym darauf hingewiesen und wittert Korruption. Ekki wird suspendiert. Als Wilsberg versucht, seine Unschuld zu beweisen, stößt er auf eine weitere Leich ...

Nach den Episoden "Die Entführung" (2012) und "Wilsberg - Treuetest" (2013) ist dies der dritte Fall, den Regisseur Dominic Müller um den beliebten Münsteraner Ermittler in Szene setzte. Allerdings wandelt dieser Krimi auf völlig ausgelatschten Pfaden, was sicherlich auch an dem vorhersehbaren wie übertriebenen Drehbuch des aus Essen stammenden und in Münster lebenden Journalisten und Schriftstellers Jürgen Kehrer liegt. Der "Wilsberg"-Erfinder veröffentliche 1990 mit "Und die Toten lässt man ruhen" den ersten von insgesamt 18 "Wilsberg"-Romanen.

Foto: ZDF/Thomas Kost