Der 17-jährige Yönden lebt in der Provinz Arkhangai im Zentrum der Mongolei. Marie Jaoul de Poncheville drehte bereits 1992 einen Film mit ihm. Nun kehrt die Regisseurin zurück und steht einem jungen Erwachsenen gegenüber, der verantwortlich für seine Familie ist.

Regisseurin Marie Jaoul de Poncheville, die auch auf der Leinwand zu sehen ist und die im Off das Wort an ihren jungen mongolischen Helden richtet, verfilmte die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft über Kulturen und Kontinente hinweg. Ihr Film ist das außergewöhnliche Porträt eines jungen Mannes in der mongolischen Provinz. "Yönden - Der Sohn der Mongolei" lief 1995 auf zahlreichen Kinderfilmfestivals und erhielt Auszeichnungen in Chicago und Cannes. "Yönden" präsentierte sie auf dem Internationalen Filmfestival Locarno 2002 in dem Programm "Cineasti del presente".