Seit Jahren forscht der Neurologe Dr. Sayer nach den Ursachen der so genannten europäischen Schlafkrankheit, der "Encephalitis lethargica". Auch unter der Bezeichnung "Kopfgrippe" bekannt, leiden die Patienten an Schlafsucht und siechen ihr Leben lang lethargisch vor sich hin. Durch Zufall entdeckt Sayer einen neuen Wirkstoff, der seinen Patienten tatsächlich hilft, der 40-jährige Leonard will sogar aus der Klinik entlassen werden. Doch dann hat er einen schlimmen Rückfall ...

Trotz einiger effekthascherischer Szenen gelang der Regisseurin Penny Marshall ("Big", "Eine Klasse für sich") ein bemerkenswerter Film nach einer wahren Begebenheit: Das Drehbuch basiert auf der Arbeit des Neurologen Oliver Sacks. Besonders gut: Robin Williams - ohne seine üblichen Kaspereien - als Arzt und Robert De Niro als Patient und "Versuchskaninchen". Insgesamt ist dies ein gut gemeintes, zeitweise ergreifendes Plädoyer für bessere Bedingungen in der Psychiatrie.