Am Grab: Wotan Wilke Möhring und Helen Woigk

Das Leben ist nichts für Feiglinge

KINOSTART: 18.04.2013 • Tragikomödie • Deutschland, Dänemark (2012) • 97 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Das Leben ist nichts für Feiglinge
Produktionsdatum
2012
Produktionsland
Deutschland, Dänemark
Laufzeit
97 Minuten
Regie

Nachdem Kims Mutter bei einem Unfall starb, weiß Markus nicht, wie er sich gegenüber seiner 15-jährigen Tochter verhalten soll. Sein Catering-Unternehmen kann er eigentlich auch nicht mehr wirklich leiten, weil er permanent neben der Spur ist. Nur seine Mutter kann halbwegs Ordnung in sein arg durcheinander gewirbeltes Leben bringen. Dennoch hält es Kim nicht mehr aus und brennt mit ihrem Freund Alex durch. Völlig verzweifelt will Markus die Tochter unbedingt finden. So kommt er auf die Idee, dass sie vielleicht in Dänemark sein könnte. Denn dort hat die Familie früher schöne Urlaube verbracht. Markus nimmt seine Mutter mit, die inzwischen aber infolge ihrer Krebserkrankung eine Pflegerin braucht ...

Nach dem gleichnamigen Roman von Gernot Gricksch inszenierte André Erkau ("Selbstgespräche", "Arschkalt") eine aus dem Leben gegriffene Geschichte, die dank der starken Darsteller auch stets glaubwürdig bleibt und den schmalen Grat zwischen Komödie und Drama bravourös beschreitet. Die sensible Inszenierung und das ausdrucksstarke Spiel der Darsteller sorgt auch dafür, dass hier die Emotionen durchschlagen, gleichzeitig aber durch leisen Humor nie überkochen. Ein (leider) seltenes Kleinod in der deutschen Kinolandschaft.

Foto: NFP

Darsteller
Franz Dinda
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Frederick Lau
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Mehrfach preisgekrönt: Rosalie Thomass, hier in dem ZDF-Krimi "Tod einer Polizistin".
Rosalie Thomass
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