Jane (Odessa Young, rechts) kümmert sich um den Haushalt der depressiven Mrs. Niven (Oliva Colman).

Ein Festtag

KINOSTART: 23.12.2021 • Drama • United Kingdom (2021) • 110 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Mothering Sunday
Produktionsdatum
2021
Produktionsland
United Kingdom
Laufzeit
110 Minuten

Seit dem Mittelalter wird in Großbritannien und Irland der "Mothering Sunday" gefeiert. Immer drei Wochen vor dem Ostersonntag sollen Christen jener Kirche, in der sie einst getauft wurden, einen Besuch abstatten. Später kam die Tradition hinzu, Bediensteten der Herrenhäuser den Tag freizugeben, damit sie nach Hause zu ihren Eltern fahren können. Der Film "Ein Festtag" – im Original "Mothering Sunday" – spielt an diesem besonderen Tag. 

Der 30. März 1924 war ein besonders schöner Sonntag, zumindest im südenglischen Berkshire. Mr. Niven (Colin Firth) jedenfalls wird nicht müde, immer und immer wieder zu wiederholen, was für ein perfekter Tag doch sei. Er macht das sicher auch, um seine Laune und die seiner Frau (Olivia Colman) ein wenig zu heben. Denn das Ehepaar, das gemeinsam ein viel zu großes Anwesen bewohnt, ist noch immer in Trauer um seinen Sohn, der im Ersten Weltkrieg gefallen war. An jenem Sonntag aber – es ist der "Mothering Sunday", ein Vorläufer des heutigen Muttertags – soll all das vergessen werden.

Also trifft man sich mit einer befreundeten Familie zum Picknick. Auch Paul Sheringham (Josh O'Connor) wird erwartet, der Sohn von Freunden, der sich erst kürzlich verlobt hat. Doch statt an den Fluss zu fahren, wo seine Verlobte auf ihn wartet, vergnügt er sich lieber im Bett, zusammen mit Jane Fairchild (Odessa Young), dem Hausmädchen der Nivens. Die beiden lieben sich sehr, aber eine Zukunft über die Standesgrenzen hinweg hat ihre heimliche Beziehung nicht.

"Ein Festtag" spielt fast ausschließlich an jenem 30. März, springt aber immer wieder auch kurz in Vergangenheit und Zukunft, um von seiner Protagonistin Jane zu erzählen, die später einmal Schriftstellerin sein wird. Das berührende, in frühlingshaften Farben gedrehte Drama basiert auf dem gleichnamigen Roman von Graham Swift. Verfilmt hat das Werk die Französin Eva Husson, die mit dem sehr freizügigen "Bang Gang – Die Geschichte einer Jugend ohne Tabus" bekannt wurde. Nackte Haut gibt es auch hier reichlich zu sehen, vor allem aber große Gefühle und große Schauspielkunst.

Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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