Jan auf der Zille

KINOSTART: 26.03.1986 • Kinderfilm • DDR (1986) • 86 MINUTEN
Lesermeinung
Originaltitel
Jan auf der Zille
Produktionsdatum
1986
Produktionsland
DDR
Laufzeit
86 Minuten
Schnitt
Es ist das Jahr 1934. In Deutschland haben die Nazis die Macht ergriffen. Die gnadenlose Verfolgung aller politischen Gegner ist kein Geheimnis mehr. In der kleinen Stadt an der Elbe, wo Jan seinen Vater vermutet, erwartet ihn Fürchterliches. Von der Polizei erfährt er, dass der Vater nach einem Mord auf der Flucht ertrunken sei. Sein Bild sieht ihm aus allen Zeitungen entgegen. Sie schreiben: Der Kommunist ist der Mörder. Jan kann das nicht glauben. Nicht an des Vaters Tod und schon gar nicht, dass der Vater ein Mörder sein soll. Bei der Tante findet er Unterkunft, geht zur Schule. Doch die meisten meiden den Jungen, wollen mit ihm nichts zu tun haben. Bis auf Max, einen älteren Jungen, der bereits illegale Arbeit leistet. Er ist Essenholer für jene Genossen in den Bergen, die andere Gefährdete über die Grenze schleusen. Dieser Max gibt Jan neue Hoffnung, seinen Vater doch noch zu finden. Als Max verbotenerweise Jan in die Berge zu dem Genossen bringt, der Jans Vater kennt und ihm von einem Mann auf der Zille erzählt, bringt dieses Zusammentreffen Max und dem Genossen den Tod. Erschossen von Nazis, die ihnen auf der Spur waren. Entsetzt und kopflos flüchtet Jan zum Fluss, auf eine Zille, die dort ankert. Als er aus tiefer Erschöpfung erwacht, kann er sich geborgen fühlen. Erika, die Tochter des Besitzers der Zille, und der Bootsmann wollen Jan verstecken. Die Nazis suchen ihn bereits. Sind sie ihm schon auf der Spur? Und wo ist der ersehnte Mann auf der Zille? Gibt es ihn überhaupt? Fragen über Fragen. Bis zur Begegnung mit dem Mann auf der Zille hat Jan noch manche konfliktreiche Situation zu bestehen ...
Darsteller
Peter Sodann
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