Actionfilm – bei den meisten ploppt in den Köpfen sofort das Wort Hollywood auf. Dass es aber nicht immer Werke aus der Traumfabrik sein müssen, die ebenfalls in dem Genre überzeugen können, beweist Regisseur und Drehbuchautor Robert Thalheim ("Am Ende kommen Touristen", "Staatsdiener").

Mit seinem Agentenspektakel, das den ein oder anderen sicherlich an die Actionkomödie "R.E.D - Älter, Härter, Besser" erinnert, kann der Filmemacher durchaus positive Bilanz ziehen. Dass seine Protagonisten längst nicht zum alten Eisen gehören, zeigen Henry Hübchen, Michael GwisdekWinfried Glatzeder und Thomas Thieme in der Geschichte deutlich.

Mit viel Ironie, einer aufwendigen Kulisse und einer deutschen Elite an Schauspielern brachte der Regisseur eine amüsante und harmonische Story auf die Leinwand, die nicht nur Agentenfilmfans der alten Schule in die Kinos ziehen wird.

Männerquartett aus dem Ruhestand

Der ehemalige Top-Spion Jochen Falk (Hübchen) ist seit dem Ende der DDR vor 27 Jahren pensioniert. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Er wird wieder in den Dienst beordert, weil ihn die BND um Hilfe bittet: Der Staatschef einer ehemaligen Sowjetrepublik sowie der BND-Agent Frank Kern (Jürgen Prochnow) wurden entführt.

Falk sieht seine Chance - nicht nur dass er seinem pensionierten Dasein ein Ende setzen kann, gleichzeitig will er mit Kern noch ein Hühnchen rüpfen. Für die Mission rekrutiert er seine alten Kumpanen Locke (Thieme), Jacky (Gwisdek) und Harry (Glatzeder). Der Auftrag kann beginnen!