"Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke", so hieß 2015 der dritte Teil der autobiografischen Romanreihe "Alle Toten fliegen hoch" von Joachim Meyerhoff – mehrfach ausgezeichneter Schauspieler, Regisseur und Autor aus Homburg. Dass seine literarischen Werke auch sehr gut als Filmstoff taugen, wurde bereits vor drei Jahren bewiesen, als Sonja Heiss den Meyerhoff-Roman "Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war" (2013, auch wieder so ein sehr spezieller Titel) verfilmte. Nun also die Geschichte von dieser "entsetzlichen Lücke", basierend auf dem direkten Nachfolger zu Meyerhoffs "Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war".
Die erste Meyerhoff-Verfilmung erzählte unter anderem davon, wie der junge Joachim mit seiner Familie im Umfeld einer Psychiatrie aufwuchs. Es ging, mal komisch und mal überaus tragisch, um die erste große Liebe, einen Umzug nach Amerika und schwere Schicksalsschläge. In "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" ist Joachim (Bruno Alexander, "Die Discounter") in seinen 20ern angekommen. Sein Lebensweg führt ihn nach München zu einer renommierten Schauspielschule. Und zu seinen skurrilen Großeltern, bei denen Joachim während der Studienzeit vorübergehend unterkommt.
Produziert wurde "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" wie schon die letzte Meyerhoff-Adaption von Janine Jackowski, Jonas Dornbach und Maren Ade ("Toni Erdmann"). Regie führte Simon Verhoeven ("Männerherzen"), der selbst das Drehbuch entwickelte und seine Mutter Senta Berger für die Rolle von Joachims Oma Inge Birkmann besetzte. Es ist Bergers erste Filmrolle seit dem Tod ihres Mannes Michael Verhoeven, dem Vater von Simon Verhoeven, im Jahr 2024. Den Großvater von Joachim Meyerhoff, Hermann Krings, verkörpert im neuen Kinofilm Michael Wittenborn. Zum Cast gehören darüber hinaus auch wieder Laura Tonke und Devid Striesow sowie Tom Schilling, Friedrich von Thun und Karoline Herfurth.