Noch kann sie lachen! Paprika Steen als Nete

Okay

KINOSTART: 07.08.2003 • Tragikomödie • Dänemark (2002) • 97 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Okay
Produktionsdatum
2002
Produktionsland
Dänemark
Laufzeit
97 Minuten
Schnitt
Sozialarbeiterin Nete erfährt, dass ihr Vater sterbenskrank ist und nur noch wenige Monate zu leben hat. Trotz der engen Wohnungsverhältnisse, in der Nete mit ihrer Familie lebt, entscheidet sie sich dafür, ihren Vater bei sich aufzunehmen. Doch damit fängt sie sich ungeahnte Probleme ein: Der Vater kritisiert seinen schwulen Sohn, mischt sich in Netes Erziehung ein und meckert auch noch an den Eheproblemen Netes herum...

Was sich nach deftigem Drama anhört, entpuppt sich in der Inszenierung von Jesper W. Nielsen ("Der Adler - Die Spur des Verbrechens - Codename: Kalypso") als rasante Familienstory mit einer Menge witziger Einlagen. Mit dänischem Humor werden hier traurige Alltagsgeschehnisse analysiert und am Ende gar seltsame Lösungen angeboten: Der schwule Sohn wird Vater und ein lesbisches Pärchen werden zu Eltern gemacht. In ihrer ersten gro0en Hauptrolle überzeugt hier die dänische Charakterdarstellerin Paprika Steen, die deutsche Zuschauer aus Filmen wie "Stealing Rembrandt - Klauen für Anfänger", "Das Fest", "Der einzig Richtige" und "Mifune" kennen dürften.

Darsteller
Paprika Steen
Lesermeinung
Für ihre Rolle in Thomas Vinterbergs "Die Kommune" erhielt sie 2016 auf der Berlinale den Silbernen Bären als beste Darstellerin: Trine Dyrholm.
Trine Dyrholm
Lesermeinung
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