Tag der Abrechnung - Der Amokläufer von Euskirchen

KINOSTART: 25.10.1994 • Drama • Deutschland (1994) • 93 MINUTEN
Lesermeinung
Originaltitel
Tag der Abrechnung - Der Amokläufer von Euskirchen
Produktionsdatum
1994
Produktionsland
Deutschland
Laufzeit
93 Minuten
Der kleine Erwin ist schon als Kind ein Außenseiter und ein Einzelgänger. Er wird von seinen Mitschülern entweder ignoriert oder gehänselt, von seinem Vater, einem Schuster, ständig geschlagen und von seiner Mutter abweisend behandelt. Die Anteilnahme seines Bruders Günther dringt nicht zu ihm durch. Sein sehnlichster Kindheitswunsch, ein paar eigene Gummistiefel zu besitzen, wird später zur Perversion. Er entwickelt eine sexuelle Vorliebe für Gummistiefel und eine Leidenschaft, Frauen in Gummistiefeln zu fotografieren oder zu filmen. Sein zweites Hobby sind seine Waffen, die ihm ein Gefühl der Sicherheit geben. An seinem Arbeitsplatz als Busfahrer beim Regionalverkehr Köln fällt er auf, weil er ständig eine Waffe mit sich führt. Sein Chef verlangt daraufhin von ihm, dass er sich einem psychologischen Gutachten unterzieht. Der Arzt diagnostiziert eine schwere psychische Störung. Eine langjährige Therapie wäre nötig, doch Erwin hält sich selbst für gesund und alle anderen für krank. Nach einem Streit bedroht er seinen Chef, der zur Polizei geht und davor warnt, dass Erwin im Affekt von seinen Waffen Gebrauch machen könnte. Doch auf dem Revier stößt er auf taube Ohren. Erwin, der nach dem Tod seines Vaters zusammen mit seiner Mutter lebt, verliebt sich in die ältere Lena, die eine zweite Mutterrolle in seinem Leben einnimmt. Die Beziehung geht einige Zeit gut, bis Erwin sich erneut zurückzieht und seine aufgestauten Aggressionen an ihr auslässt. Als er Lena dabei erwischt, wie sie seine geheime Kammer inspiziert, schlägt er sie halb tot. Es kommt zum Prozess. Erwin ist wegen schwerer Körperverletzung angeklagt. Das ist für ihn der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Der Tag der Abrechnung mit seinen 'Feinden' ist gekommen ...
Darsteller
Unscheinbar, aber gut: Christian Redl, hier in seiner Paraderolle als Kommissar Krüger in "Spreewaldkrimi - Eine tödliche Legende"
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