Hans Garbrecht (Klaus Manchen), der Verwalter einer großen Wohnungsgesellschaft, ist in seinem Haus erschossen worden. Was zunächst wie ein Routinefall aussieht, führt Till Ritter (Dominic Raacke) und Felix Stark (Boris Aljinovic) schon bald tief in die deutsch-deutsche Vergangenheit: Sie finden heraus, dass Garbrecht damals als Major bei der Auslandsspionage der DDR tätig war und eine Liste mit Decknamen geführt hatte. Zu den Tatverdächtigen zählt kurz darauf die bekannte TV-Moderatorin Maria Berkbusch (Aglaia Szyszkowitz), die zur Tatzeit an der Villa des Ermordeten gesehen wurde. Schon seit längerem ist die kritische Journalistin auf der Suche nach einem geheimnisvollen Spion mit dem Decknamen "Leopard". Maria recherchiert gerade für ein Buch, das im Verlag ihres Mannes Max Vollrath (Felix von Manteuffel) herauskommen und für Wirbel sorgen wird: Es ist ein Enthüllungsbuch über Stasi-Akten und damalige Agenten, vor allem aber über jenen mysteriösen "Leopard". Was wusste Garbrecht darüber? War er etwa der "Leopard"? Marias Interesse am "Leopard" ist jedoch nicht nur beruflicher Art, sondern sie hat auch ein privates Interesse daran, ihn zu stellen: Er hat vor 25 Jahren dafür gesorgt, dass ihre Eltern, die Regimegegner waren, in der DDR verraten wurden und vor ihren Augen Selbstmord begangen haben. Auf der Suche nach dem Verräter stößt Maria schließlich auf die Akte "Rosenholz" und hofft, den wahren Namen des "Leopard" zu finden, denn darin sind sämtliche Personen aufgeführt, die jemals für die DDR spioniert haben. Gemeinsam mit ihrem Freund Dr. Gerd Rabius (Michael Goldberg) von der Birthlerbehörde versucht sie, an das Material heranzukommen, doch die "Rosenholz"-Akte steht unter Verschluss.