Der Mord an dem bekannten Bauunternehmer Kogl gibt Sonderermittler Eisner Rätsel auf. Kogl war allerdings kein Gentleman mit weißer Weste, denn über Subunternehmer beschäftigte er Schwarzarbeiter. Als ihm die Finanzbehörde durch eine Anzeige auf die Spur kam, ging Kogls Unternehmen in den Konkurs und die Schwarzarbeiter wurde in ihre mazedonische Heimat zurückgeschickt. Was Eisner zunächst nicht ahnt: Einer der ehemaligen Schwarzarbeiter ist mit seinem Vater zurückgekehrt, um den vorenthaltenen Lohn einzutreiben ...

Der 25. Fall von Harald Krassnitzer als Ermittler Moritz Eisner. Der österreichische Regisseur Erich Hörtnagl ("Ein Schrei in den Wäldern") inszenierte die solide gespielte Krimikost nach einer Vorlage von Felix Mitterer, der Krassnitzer zuvor schon zehn Fälle auf den Leib geschrieben hatte. Krassnitzer, der wegen einer privat erlittenen Verletzung ausnahmsweise auf Krücken ermitteln muss, stößt in dieser Episode auf ein Dickicht aus Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung. Mitterer orientierte sich für seine Story an einer wahren Geschichte (allerdings ohne Mord), die sich 1994 in Kitzbühel zugetragen hatte.

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