Konstanze Schiller, die erfolgreiche und begehrenswerte Besitzerin eines Münchener Spas, wird tot in einem Schokoladenbad aufgefunden - ein nahezu perfekter Mord, der nicht an Symbolik spart: Eine Schöne stirbt während eines Schönheitsbades im eigenen Schönheitstempel ... ein Opfer ihres Hochmuts? Mit viel psychologischem Gespür bringen Batic und Leitmayr Stück für Stück die Fassade einer zerrütteten Familie zum Bröckeln, die den Wert eines Menschen an dessen Aussehen misst ...

Nach "Wolf im Schafspelz", "Sechs zum Essen" und "Tatort - Kleine Herzen" ist der vierte Krimi, den Regisseur Filippos Tsitos mit dem bewährten Münchner Duo verwirklichte. Wie in den bereits genannten Folgen inszenierte Tsitos wieder nach einem Drehbuch von Stefanie Kremser-Koehler, die in dem Kriminalfilm nicht sonderlich gelungen den Schönheits- und Schlankheitswahn breiter Teile der Gesellschaft einfliessen lässt. Doch dies hätte deutlicher bissiger und sarkastischer geschehen können, so ist "Unsterblich schön" lediglich ein durchschnittlicher Fall, in dem die Verkettung der Umstände zu beliebig und austauschbar erscheint.

Foto: BR/Elke Werner