Im Jahre 2001 treffen in Los Angeles im "Million Dollar Hotel" schräge Gestalten und gesellschaftliche Außenseiter zusammen: Der liebeskranke Tom Tom hat es auf die Prostituierte Eloise abgesehen. Doch dann fällt der Junkie Izzy vom Dach des Hotels und sein Tod wird zum Medienereignisse aufgebauscht. Denn Izzy war der Sohn eines Medienmoguls. Als der FBI-Agent Skinner - ja, der gleiche Name wie bei "Akte X" - auftaucht und jeden Bewohner des Hotels des Mordes an Izzy verdächtigt, verschwimmen Realität und Illusion mehr und mehr ...

Auch mit seinem 20. Werk liefert Wenders wieder einmal einen Film, dessen Story zwar an einen Thriller denken lässt, aber in dem die handelnden Personen nur mit nervigen, dafür aber unheimlich bedeutungsschwangeren Worten um sich werfen. Wären nicht die guten Darsteller und die teilweise beeindruckenden Bilder, man könnte diesen Wenders-Film getrost vergessen.

Foto: Concorde