Arizona, 1848: Die Membreno-Indianer unter Häuptling Ulzana müssen große Teile ihres Landes, auf dem sie den Anbau von Feldfrüchten betrieben haben, räumen. In dem zugewiesenen Reservat versuchen sie sich eine neue Existenz aufzubauen. Die amerikanische Regierung bewilligt Gelder für die Versorgung der Indianer und so können die sich eine Bewässerungs-Anlage bauen, die sie dringend zum Überleben brauchen. Doch nicht alle sind den Indianern so friedlich gesinnt. Die "Tucson-Bande" sucht immer wieder Streit mit den Indianern, liefert ihnen verdorbene Lebensmittel und zerstört dann die Bewässerungsanlage. Die Apachen brechen aus ihrem Reservat aus, und ein neuer Krieg zwischen Weißen und Indianern beginnt ...

Nach "Spur der Falken" und "Apachen" war dies der dritte Film, den Regisseur Gottfried Kolditz mit dem DDR-Vorzeigeindianer Gojko Mitic ("Chingachgook, die große Schlange") in Szene setzte. Hierzulande lief "Ulzana" seinerzeit auch unter den Titeln "Ulzana, der unbesiegte Häuptling" und "Der letzte Kampf der Apachen - Ulzana" in den Kinos. An Mitics Seite ist die erfolgreiche Film- und Theaterschauspielerin Renate Blume ("Der geteilte Himmel") zu sehen, die nach ihrer gescheiterten Ehe mit Frank Beyer von 1974 bis 1976 mit Mitic zusammenlebte und danach den US-Sänger und -Schauspieler Dean Reed ("Der rote Elvis") heiratete.

Foto: MDR/PROGRESS Film-Verleih/Eberhard Daßdorf