Lukas ist ein Ego wie er im Buche steht. Sein Leben versteht er als große Party mit guten Klamotten, hübschen Frauen und natürlich mit ihm im Mittelpunkt. Seine Freundin Meike nährt sein Ego noch zusätzlich: Sie lebt in seiner Wohnung, räumt hinter ihm auf, macht sauber und setzt sich auch noch für Lukas bei dessen Chef ein. Dann allerdings muss Meike infolge einer Geschlechtskrankheit ins Krankenhaus. Er jetzt wird ihr klar, wie oberflächlich und nur sich selbst liebend Lukas ist. Als sie Abstand fordert, packt er die Koffer und zieht zu seinem Bruder. Dessen Freundin wiederum hinterfragt Lukas' Treiben und es kommt zum Zerwürfnis. Lukas stolpert fortan von einem Problem ins nächste ...

Und wieder die Geschichte eines jungen Menschen, der erwachsen werden muss. Auch wenn der Hauptdarsteller Remo Schulze den selbstgefälligen Lukas mit Bravour gibt, glaubt man die Geschichte mit ihren vielen Wendungen und vor allem mit ihren seltsamen Figuren kaum. Zu übertrieben sind die Handlungsweisen, zu nervig das Auftreten, zu dumpf die Oberflächlichkeit.

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