James McKay, Sohn eines Reeders aus Baltimore, kommt nach San Rafael, um die Rancherstochter Pat Terrill zu heiraten. Ihr Vater, Major Terrill, Herr über 1000 Rinder, schätzt den künftigen Schwiegersohn; sein Verwalter Steve Leech dagegen sieht in McKay einen unerwünschten Nebenbuhler, denn Leech liebt Pat ebenfalls. Bei McKays erster Ausfahrt mit Pat erlaubt sich Buck Hannassey einen bösen Scherz mit dem Gast des Majors. Terrill will den Hannasseys daraufhin eine Lektion erteilen; McKay ist jedoch dagegen, weil er Gewalt für kein geeignetes Mittel hält, um Probleme zu lösen ...

William Wylers überlanges Epos wird filmhistorisch gerne zu den sogenannten "Edel-Western" gezählt, weil es seinen Schwerpunkt auf eine sorgfältig und ausführlich entwickelte Handlung legt und nicht auf vordergründige Gewalt (wohl im Gegensatz zum "nicht edlen Western", was immer das dann sein mag). Ein boshafter Kritiker schrieb bei der Uraufführung des Films: "Friedfertigkeit ist ein frommer Grundsatz, aber Kampf ist viel aufregender. Das ist es, was der Film beweist." Dieses Urteil ist allerdings nicht sonderlich gerecht, denn William Wyler demonstriert in dem - übrigens hervorragend fotografierten - Film, was ein "epischer Atem" ist. Entgegen der oben zitierten Meinung ist der pazifistische Western auch da interessant, wo nicht geprügelt wird. Für Gregory Peck, der den ungemein kostspieligen Film koproduzierte, war dies die Gelegenheit für eine der eindrucksvollsten Darstellungen seiner Karriere. Burl Ives erhielt für seine Rolle des alten Patriarchen einen Oscar.

Foto: United Artists