Tina Fey ist eine der profiliertesten Komikerin in den USA. Angefangen als Texterin bei der beliebten Comedyshow "Saturday Night Live", stieg sie dort schnell zur ersten weiblichen Chefautorin auf. Spätestens seit ihrer Sarah-Palin-Parodie zur Präsidentschaftswahl 2008 kennt sie jeder in den Staaten.

Doch auch in Deutschland ist Fey kein unbekanntes Gesicht mehr, eroberte in Filmen wie "Date Night - Gangster für eine Nacht", "Anchorman - Die Legende kehrt zurück" oder "Sisters" die Kinoleinwand.

Feindkontakt im Mittleren Osten

In der Komödie "Whiskey Tango Foxtrot" mimt die 46-Jährige nun die Journalistin Kim Barker, die aus in ihrem kleinbürgerlichen Leben ausbrechen will. Kurzerhand meldet sie sich als Auslandsreporterin und bricht nach Afghanistan auf. Ohne eine Ahnung über die fremde Kultur und nur des Englischen mächtig taumelt sie von einer schrägen Situation in die nächste.

Ihre Kollegin Tanya (Margot Robbie) weist sie in die geltenden Regeln ein, doch Kim fällt es schwer in der männerdominierten Welt zurechtzukommen. Einziger Lichtblick ist der schottische Fotograf Iain (Martin Freeman).

Mit Humor gegen Gewalt

Zwar kommt John Requas und Glenn Ficarras Streifen als amüsante Komödie daher, beruht jedoch auf wahren Ereignissen. 2011 veröffentlichte Kim Barker ihre Autobiografie "The Taliban Shuffle: Strange Days In Afghanistan And Pakistan", in der sie sich an ihren Auslandseinsatz erinnert.

Ihren zum Teil tragischen Erlebnissen begegnete sie mit viel schwarzem Humor, der auch in der Adaption nicht zu kurz kommt.