Prostitution gilt als eines der ältesten Gewerbe der Welt, besonders in Asien und Südamerika sehen viele Frauen den Verkauf ihres Körpers als einzige Möglichkeit an, Geld zu verdienen. Filmemacher Michael Glawogger hat Prostituierte in Bangladesch, Thailand und Mexiko besucht. So sitzen etwa die Frauen in Bangkoks "Fish Tank" und warten auf zahlungskräftige Kunden, in Bangladesh leben die Damen in Faridpur in einem eigenen Ghetto, in das sie entweder hineingeboren oder verkauft wurden und in Mexiko sichert Prostitution den Frauen in den sogenannten Toleranzzonen das nackte Überleben.

"Whores' Glory - Ein Triptychon" ist der letzte Teil der Trilogie zum Thema globalisierte Arbeitswelt, die der österreichische Filmmacher Michael Glawogger einst mit "Megacitys" und "Workingman's Death" begonnen hatte. In diesem Dokumentarfilm zeigt Glawogger in bemerkenswerten Bildern den Zuschauern die gruseligen Existenzbedingungen in den Rotlichtbezirken von Thailand, Bangladesh und Mexiko. Glawogger lässt die Frauen zu Wort kommen, für die Prostitution das Überleben sichert. Sie erzählen von ihren Sehnsüchten und Hoffnungen, aber auch von den Begierden und der Bitterkeit der Realität.

Foto: Delphi/Vinai Dithajoh