Ekki Talkötter hat geerbt: das Haus seiner alten Tante Marga und dazu einen staubigen Acker. Als Ekki seinem Freund Georg Wilsberg das Erbe zeigen will, erkennen die beiden bald, dass erben nicht so leicht ist. Im Haus finden sie die Leiche von Bauer Habich, der einen Kampf gegen die Stadtwerke führte. Er betrieb eine Biogasanlage, die das ganze Dorf mit Strom versorgen könnte. Doch die Stadtwerke wollen das verhindern, denn ihnen gehört das Stromnetz. Das ist nur ein kleiner Teil der Schwierigkeiten, in die Wilsberg und Ekki geraten. Ekkis Nachbarin in dem kleinen Dorf ist Ulla. Sie will nicht zulassen, dass ausgerechnet Ekki das Haus erbt. Sie habe einen moralischen Anspruch darauf, da sie die alte Tante bis zum Tod gepflegt habe. Ekki steckt in einem doppelten Dilemma. Denn sein Jugendfreund, der Regionalmanager der Stadtwerke Oliver Brandstetter, hat mit dem Tod von Habich einen handfesten Vorteil im Kampf des Dorfes gegen die Stadtwerke. Zumal Wilsberg herausfindet, dass Oliver anscheinend ein Verhältnis mit der jungen Witwe des reichen Bauern hat. Und ist der staubige Acker vielleicht doch mehr wert, als auf den ersten Blick zu vermuten ist?