Der Franzose Pierre Étaix, geboren 1928, war ein passionierter Komiker und Clown, der sein Talent zunächst als satirischer Zeichner, als Statist und als Gagschreiber für Jacques Tati einsetzte. Die Begegnung mit dem Drehbuchautor Jean-Claude Carrière führte ihn Anfang der 60er Jahre zum Film. Doch Étaix, ein veritabler Autorenfilmer, fühlte sich unverstanden von der Branche und kehrte dem Medium Film den Rücken, um sich dem Zirkus, dem Theater und erneut dem Zeichnen zuzuwenden. Als seine Filme 2010 unter seiner Aufsicht restauriert werden, war Étaix fast vergessen. Die Werkschau auf ARTE zeigt sein filmisches Hauptwerk in HD. Außerdem ist dem Regisseur ein Dokumentarfilm und eine "KurzSchluss - Sondersendung" gewidmet. Die einzelnen Sendungen des Programmschwerpunkts im Überblick: (1): "Wahre Liebe rostet nicht", Spielfilm am Donnerstag, den 15. Dezember um 21.50 Uhr (2): "Meine Nerven, deine Nerven", Spielfilm, am Freitag, den 16. Dezember um 14.45 Uhr, Erstausstrahlung (3): "Pierre Étaix: Kino und Zirkus", Dokumentarfilm, am Freitag, den 16. Dezember um 15.50 Uhr, Erstausstrahlung (4): "KurzSchluss - Sondersendung Pierre Étaix", am Freitag, den 16. Dezember ab 23.45 Uhr (5): "Yoyo, der Millionär", Spielfilm am Freitag, den 23. Dezember um 14.45 Uhr (6): "Der Verehrer", Spielfilm, am Freitag, den 30. Dezember um 14.50 Uhr

Foto: arte F/© Studio 37/Pierre Étaix