Samantha hat ihren Vater noch vor ihrer Geburt durch den Vietnam-Krieg verloren. Jahre später will Samantha als Heranwachsende mehr über die Vergangenheit wissen. Doch alle Fragen nach dem in Vietnam gefallenen Vater bleiben unbeantwortet. Ihre einzige Chance ist ihr bierbäuchiger Onkel Emmett Smith - ein Vietnam-Veteran, der ohne berufliche und soziale Ambitionen freudlos vor sich hin lebt. Auch er hüllt sich zunächst in Schweigen. Doch es gelingt Samantha schließlich, ihn aus seiner Lethargie zu befreien. So bröckelt langsam die Mauer aus Schmerz und Wut...

Regisseur Norman Jewison versuchte mit diesem Film, das Trauma Vietnam aus der Sicht der Zurückgebliebenen zu erzählen. Während der Dreharbeiten machten Schauspieler und Crew die Bekanntschaft mehrerer Veteranen, die zu einem "Memorial Treffen" einluden. Nach anfänglicher Befangenheit tauschten die Filmleute mit den Zeitzeugen Erfahrungen aus, die dem Projekt zugute kamen. Schließlich konnten die Veteranen sogar für einige Szenen des Films als Statisten gewonnen werden. Bruce Willis wirkt in der Rolle des vor sich hin lebenden Emmett Smith eher ungewohnt, weil wenig action- und kampfambitioniert.