Peter Thaler (Elmar Wepper) hat es diesmal mit einem besonders heiklen Fall zu tun: Die tot im Starnberger See geborgene Agnes Hellmann ist nicht nur die Frau des BND-Beamten Ludwig Hellmann (Ulrich Noethen), sondern auch eine gute Freundin von Pater Steinhauer (Paul Shottner), dem sie noch kurz vor dem Tod gebeichtet hat. Die Ermittlungen erweisen sich erwartungsgemäß als schwierig. Der Pater unterliegt dem absoluten Schweigegebot, er darf nicht sprechen. Zudem übt auch noch der auf Diät gesetzte Christoph Thaler (Fritz Wepper) Druck auf Peter aus, da er seine Beförderung zum Generalstaatsanwalt durch die Recherchen seines Bruders im BND gefährdet sieht. Allein der 13-jährige Max (Pascal Maier) ist Zeuge der an seiner Mutter verübten Gewalttat. Wer der Mörder war, konnte der Junge aus seinem Versteck heraus allerdings nicht sehen. Um seinen unter Mordverdacht stehenden Vater zu entlasten, droht er sich während eines Verhörs im Polizeipräsidium vom Dach zu stürzen. Nun befindet er sich in der Kinderpsychiatrie. Ludwig Hellmann, von der Unschuld seines Sohnes überzeugt, ermittelt unter strengster Geheimhaltung auf eigenen Verdacht. Er glaubt, dass sein Vorgesetzter, der Ministerialdirigent Arno Müller (Axel Milberg) den Mord an seiner Frau verübte, nachdem dieser von Agnes' Mitwissen an dem zuvor verübten Mord an einem georgischen Diplomaten erfahren hat. Diesen hatte Möller in Anwesenheit Hellmanns bei einem illegalen Waffenhandel kaltblütig erschossen. Hellmann ersinnt einen Plan: Er entführt seinen Sohn kurzerhand aus der Klinik, um Möller unter Druck zu einem Geständnis zu zwingen. Zur gleichen Zeit stagnieren die Ermittlungen Peter Thalers und seiner Frau Elise (Nina Petri), denn der Pater schweigt auch dann noch, als Möller ihm den Mord an Agnes beichtet. Er führt die Ermittler jedoch zu der im See versenkten Leiche des ermordeten Diplomaten. Daraufhin arbeiten Peter und Christoph gemeinsam an der Sache. Sie suchen Möller in seinem Büro im BND auf, jedoch gelingt es dem Ministerialdirigenten ohne große Mühen, sich verdeckt zu halten. Als schließlich auch noch die Frau des ermordeten Diplomaten, Natascha Iaschwili (Nadya Georgiewa) den Pater aufsucht, um die Identität des Mörders ihres Mannes ausfindig zu machen, eskaliert die Situation. Mit einer Waffe bedroht muss der Pater reden. Natascha verfolgt Hellmann und dessen Sohn zum geheimen Treffen mit Möller. Am Bootssteg des Starnberger Sees gerät die Situation außer Kontrolle: Die bewaffnete Natascha glaubt in Hellmann den Mörder ihres Mannes zu sehen, während es dem skrupellosen Möller im passenden Moment gelingt, Max als Geisel zu nehmen.