Da Louis einen Roman geschrieben hat und nun in Paris einen Termin mit einem Verleger hat, nutzt sie die Gelegenheit, um ihre Schwester Martine zu besuchen. Doch außer den Eltern haben die beiden Schwestern nichts gemein. So ist es der in feineren Kreisen lebenden Martine bald schon peinlich, die oft tollpatschige Louis als ihre Schwester vorstellen zu müssen, zumal diese gerne und meist zuviel ihrer provinziellen Weisheiten von sich gibt ...

Was von der französischen Regisseurin Alexandra Leclère als beißende Komödie gedacht war, versprüht leider wenig Esprit. Während die naive Schwester vom Lande mit ihrer ewigen Fettnäpfchentreterei nervt, langweilig die andere mit ihrem High-Society-Gehabe. So wirkt das Aufeinanderprallen der beiden unterschiedlichen Welten (heiteres Landleben und kalte, verbitterte Bürgerlichkeit) eher ermüdend denn erheiternd. Schade - und das bei den guten Darstellerinnen!

Foto: Arsenal