Auch im wahren Leben Mutter und Tochter: Isabelle
Huppert (r.) und Lolita Chammah

Copacabana

KINOSTART: 28.06.2012 • Tragikomödie • Frankreich (2010) • 110 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Copacabana
Produktionsdatum
2010
Produktionsland
Frankreich
Laufzeit
110 Minuten

Babou ist zwar schon in die Jahre gekommen, führt aber dennoch ein ungebundenes, durchaus chaotisches Leben und träumt vom Dasein an der sonnigen Copacabana. So wundert es nicht, dass ihre Tochter Esméralda sie bittet, ihrer demnächst anstehenden Hochzeit fernzubleiben. So will die Schöne sich und ihren Gästen eventuelle Peinlichkeiten seitens ihrer Mutter ersparen. Fortan will Babou sich bessern und einer geregelten Arbeit nachgehen. Tatsächlich findet sie schnell eine Anstellung bei einer Immobilienfirma. Im belgischen Oostende soll sie Kunden für Ferienappartements anwerben. Doch die Konkurrenz ist wachsam ...

Dank einer wie meist unglaublich quirlig aufgelegten Isabelle Huppert ist Regisseur Marc Fitoussi eine durchaus passable Komödie gelungen. Zwar erahnt der Zuschauer das Ende, doch "Copacabana" überzeugt mit der durchaus einfühlsam erzählten Geschichte einer Frau, die an unbändiger Lebensfreude zu leiden scheint. Darüber hinaus ist dem Filmemacher ein Besetzungsclou gelungen, denn Hupperts Filmtochter wird hier von deren leiblichen Tochter Lolita Chammah ("Um Bank und Kragen") gespielt, und beide scheinen genau zu wissen, wen sie jeweils verkörpern.

Foto: Kairos

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