Ein überzeugender Edmond Dantès: Gérard Depardieu  

 

Der Graf von Monte Christo

KINOSTART: 07.09.1998 • Abenteuerfilm • Frankreich, Deutschland, Italien (1998) • 400 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Le Comte de Monte Christo
Produktionsdatum
1998
Produktionsland
Frankreich, Deutschland, Italien
Laufzeit
400 Minuten
Regie
Kamera

Die Story dürfte bekannt sein: Sein halbes Leben sitzt Edmond Dantès wegen angeblichen Hochverrats unschuldig im Kerker des berüchtigten Felsengefängnisses Chateau d'If. Als sein Zellennachbar, der alte Abbé Faria, stirbt, lässt sich Edmond in dessen Leichensack ins Meer werfen. Von nun an nennt er sich Graf von Monte Christo und geht ans große Aufräumen. Er nimmt sich vor, seine Feinde mit ihren eigenen Mitteln zu ruinieren...

Es gibt Filmstoffe, die sind so unverwüstlich, dass sie beinahe alle paar Wochen neu verfilmt werden. Die neueste Monte Christo-Version von Regisseurin Josée Dayan ("Balzac - Ein Leben voller Leidenschaft", "Les Misérables - Gefangene des Schicksals", "Diese Liebe") lebt unter anderem von einem besonderen Besetzungs-Coup: Der junge Edmont Dantes wird von Gérard Depardieus Sohn Guillaume verkörpert, die junge Mercedes von Ornella Mutis Tochter Naike Rivelli. Geboten wird saubere TV-Kost in eher gemächlichem Tempo, doch in Frankreich war dies mit bis zu 12,6 Millionen Zuschauern der größte Quotenhit des Jahres 1999.

Foto: Kinowelt

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